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Unsere Immunabwehr funktioniert

bei 40-60% r.F. am besten

Zu trockene Luft schädigt auch den ausgeklügelten

Schutzmechanismus der Atemwege.

 

Die Schleimschicht trocknet ein, wird zäh und

behindert die Flimmerhärchen bei ihrer Bewegung,

sodass Viren und Keime nicht mehr

abtransportiert werden können.

 

Was ist die optimale Feuchte

für den Menschen?

40 - 60% relative Feuchte sind für Keime, Pilze und

Bakterien sehr ungünstig, wodurch die Luft für den Menschen

sehr geringe Belastungen enthält.

 

Das Risiko sich mit Grippe- und Erkältungsviren

anzustecken, ist in diesem Bereich minimal.

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10

20

30

40

50

60

70

Scofield-Diagramm

80

90

100 r. F.

Pilze

Viren

Ozon

Infektion der Atemwege

Chemische Reaktionen

Allergische Rhinitis

Bakterien

Milben

Die Gefahr von Keim-Tröpfchen

in trockener Luft!

Wasser-Aerosole sind kleinste, schwebefähige Partikel, die Keime und Mikroorganismen enthalten. Sie gelangen über die Atemwege, beim Niesen oder Husten in die Luft und können Krankheitserreger, wie etwa Grippeviren, an andere Personen übertragen.

Für die Überlebensfähigkeit der Keime und das Schwebeverhalten kleinster Aerosolpartikel spielt die Raumluft-feuchte eine entscheidende Rolle.

Aber woran liegt das genau?

 

Keime lieben trockene Luft

Trockene Raumluft mit einem relativen Feuchteanteil von unter 40% lässt winzige Tröpfchen, die mit Grippe- oder Erkältungsviren belastet sind, eintrocknen. Dadurch werden Krankheitserreger konserviert und bleiben sehr lange infektiös.

 

Feuchte Luft tötet Viren ab

Im optimalen Bereich von 40 bis 60 Prozent relativer Luftfeuchte schrumpfen Aerosole nur so weit ein, dass sich die Salzkonzentration im Aerosolkern soweit erhöht, dass die darin enthaltenen Keime und Mikroorganismen abgetötet werden.

 

Das zeigt auch das folgende

Belastungsdiagramm nach Scofield/ Sterling. Im Bereich zwischen 40 und 60 Prozent ist die Belastung durch Viren, Keime, Pilze oder Bakterien am geringsten.

 

Das Risiko sich mit Grippe- und Erkältungsviren anzustecken ist hier minimal.

 

 

Belastungsdiagramm

nach Scofield/Sterling

 

Luftfeuchte [in % r.F.]

0

10

20

30

40

50

60

70

80

90

100 r. F.

Bakterien

Viren

Pilze

Milben

Asthma

Ozon

ZONE 1

Trockene Aerosole

ZONE 2

Optimal

ZONE 3

Feuchte Aerosole

Geringe

Salzkonzentration

Auskristallisierung

(Salzkruste)

Hohe

Salzkonzentration

Aerosol in ZONE 1

 

  • Hohe Verweilzeit in der Raumluft

 

  • Konservierung der Keime durch Salzkruste

 

  • Keime bleiben infektiös

Aerosol in ZONE 2

 

  • Geringe Verweilzeit in der Raumluft

 

  • Hohe Salzkonzentration im Aerosolkern

 

  • Keime werden abgetötet

 

Aerosol in ZONE 3

 

  • Geringe Verweilzeit in der Raumluft

 

  • Große Aerosole mit geringer Salzkonzentration im Aerosolkern

 

  •  Keime bleiben infektiös

 

Die Meinung eines Mediziners:

 

Was ist gesunde Luftfeuchte?

Vermeiden Sie Wüstenklima in Ihrer Wohnung.

 

 

Erfahren Sie mehr.

Dr. Walter Hugentobler

Facharzt für Allgemeine Innere Medizin

Nachts durchläuft unser Körper eine aktive Gesundungs- und Erholungsphase zur Regeneration. Eine Unterbrechung dieser Ruhephase durch Atemnot, die besonders bei Allergikern und Asthmatikern sehr häufig auftritt, ist physisch wie auch psychisch schädlich.

 

Die häufigsten Symptome sind: Leistungsabfall, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit, Bluthochdruck, erhöhte Infektanfälligkeit sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine konstante Luftfeuchte im Bereich von 40 bis 60% relativer Feuchte sorgt nicht nur für feuchte und funktionsfähige Atemwegsschleimhäute, sie bindet auch Pollen und Allergene und dämmt damit deren Verbreitung ein.

 

 

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